Die Nibelungen 1. Teil: Siegfried

Fritz Langs Verfilmung der mittelalterlichen „Nibelungen“-Sage war 1924, dem Thema entsprechend, ein monumentales Unterfangen. Noch heute beeindruckt sie durch ihre Opulenz – und durch die Konsequenz und Strenge, mit der jede einzelne Einstellung arrangiert ist, bis zum kleinsten ornamentalen Detail einer Kulisse oder eines Kostüms.

Der schöne Jüngling Siegfried hat bei Mime als gelehriger Schüler die hohe Kunst des Waffenschmiedens erlernt. Als er erfährt, dass König Gunther und dessen Schwester Kriemhild in Worms Hof halten, will er sich auf den Weg dorthin machen. Doch sein Lehrmeister Mime ist eifersüchtig auf seinen Meisterschüler, deshalb weist er ihm einen gefährlichen Weg nach Worms, der ihn durch einen Zauberwald führt. In diesem Wald trifft Siegfried auf einen Drachen, mit dem er einen lebensgefährlichen Kampf wagen muss. Siegfried besiegt das Monster und badet in dessen Blut, wodurch er unverwundbar wird - mit Ausnahme einer Stelle an seiner Schulter, die während des Badens von einem Lindenblatt verdeckt war. Nachdem Siegfried den Nibelungenschatz gewonnen hat, zieht er mit reichem Gefolge in Worms ein, sein Ziel ist es, die schöne Kriemhild zu gewinnen.

Historienfilm, Drama / Deutschland 1924 / Regie: Fritz Lang; Drehbuch: Thea von Harbou;

Besetzung: Paul Richter, Margarethe Schön, Hanna Ralph, Theodor Loos, Gertrud Arnold;

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Ab 0 Jahren  |  118 Minuten

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