Film und Gespräch: Walter Kaufmann - Welch ein Leben!

Walter Kaufmann - Welch ein Leben!

 

Ein Jahrhundertleben in 101 Minuten

 

Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

 

Sondervorführung in Wuppertal im Cinema

am 11.6.24 um 19 Uhr

 

In Anwesenheit der Regisseurin Karin Kaper

 

Unter der Schirmherrschaft und gefördert

von der Antisemitismusbeauftragten NRW

 

In Kooperation mit dem Regionalbüro Arbeit und Leben

DGB/VHS NW e.V.

 

Zusätzliche Schulvorführungen im Kino am 12.6.24 mit Regisseurin

 

Der Film beleuchtet das Leben des jüdischen Schriftstellers Walter Kaufmann, dessen Eltern in Auschwitz ermordet wurden, und der selbst durch den Kindertransport nach England gerettet wurde. Romanautor, Seemann, Korrespondent und politischer Aktivist: im Leben des in Berlin geborenen und am 15.4.2021 im Alter von 97 Jahren gestorbenen Walter Kaufmann spiegeln sich auf einzigartige Weise historisch bedeutende Ereignisse wider. Er war ein Mann, der die Welt begreifen, beschreiben, verändern wollte.

 

Nach langen Jahren des Exils in Australien entschied er sich bewußt 1956 für ein Leben in der DDR. Dank seines australischen Passes, den er zeit seines Lebens behielt, bereiste er als wahrer Kosmopolit die ganze Welt. Der Film folgt seinen wesentlichen Lebenslinien: den katastrophalen Folgen des Nationalsozialismus, der Bürgerrechtsbewegung in den USA, dem Prozess gegen Angela Davis, der Revolution in Kuba, den Atombombenabwürfen in Japan, der unendlichen Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes, dem Zusammenbruch der DDR. Alles Themen, die uns bis heute beschäftigen.

 

Im Film wird auf imponierende Weise deutlich, wie Walter Kaufmann bis zu seinem letzten Atemzug gegen den erschreckenden Rechtsruck sowie zunehmenden Rassismus und Antisemitismus unserer Tage kämpfte. Es ist tröstlich, dass als Vermächtnis dieses großen Zeitzeugen nicht nur seine Bücher, sondern auch der Dokumentarfilm bleiben werden, die alte und junge Zuschauer in ihren Bann ziehen.

 

Alle Infos: www.walterkaufmannfilm.de

 

 

 

Weltpremiere Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg August 2021

Dokumentarfilmwettbewerb 30. Filmkunstfest Schwerin September 2021

Leipziger Filmkunstmesse September 2021

Leipziger Globale Filmfestival August 2022

DEFA-Filmtage Merseburg April 2023

 

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.

FFA und Kurt und Hildegard Löwenstein/Losten Stiftung

In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V.

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Ab 12 Jahren  |  102 Minuten

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